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Aster (besser bekannt als Tyrann) war wohl der mächtigste Magier der Aufgetauchten Welt und ging aus einer Verbindung zwischen einer Halbelfe und einem Menschen hervor. Anfangs führte er dabei noch ein unbeschwertes Leben als Mitglied des Magierrats, was sich erst änderte als er mehrere Schicksalsschläge erfuhr, sodass er sich von einer "guten" Person zu einer "schlechten" entwickelte. Dies hatte zur Folge, dass er das gesamte Leben der Aufgetauchten Welt vernichten will. Um dies zu erreichen griff er auf Verbotene Magie (z. B. Schatten gefallener Krieger), sowie auf experimentell entstandene Lebensformen (z. B. Fammin, Schwarze Drachen und Feuervögel) zurück, und überzog die Aufgetauchte Welt mit einen vierzigjährigen Krieg, wobei er ein Land nach dem anderen unterjochte. Sein Herrschersitz aus Schwarzen Kristall errichtete er im Großen Land.

Diese Schreckensherrschaft endete erst, als er von Nihal in der Großen Winterschlacht getötet wurde.

Aussehen

Trotz seines Alters besaß Aster das Aussehen eines zwölfjährigen Knaben von betörender Schönheit, mit schimmernden, smaragdgrünen Augen und nachtblauem, gelocktem Haar, wobei ihm einige widerspenstige Locken in der Stirn hingen. Zwischen den Locken stachen leicht zugespitzte Ohrmuscheln hervor.

Meisten trug er, ähnlich wie Sennar, ein langes schwarzen Übergewand mit breiten Kragen und aufgemalten Auge, welches mit Ornamenten verziert ist (Magiergewand).

Charakter

Aster war vom Charakter her ein ziemlich melancholische Person. So folgt er am Anfang seines Lebens noch hohen Idealen, wie Frieden, Eintracht, Freiheit, Liebe und Wohlergehen für alle, kommt aber zunehmend zu den Schluss, dass das alles Illusionen sein. So gelangte er zu der Auffassung das alle Lebewesen nur von Hass und Gewalt gelenkt werden, und es das "Gute" als solches nicht gibt sondern nur das "Böse". Dafür wiederum machte er die Götter verantwortlich, die das Leben so geschaffen haben um sich selbst zu Unterhalt. Trotzdem empfand er keinen Hass auf die Lebewesen, sondern nur Mitleid und tiefe Liebe und kommt zu den Schluss, dass das "Leiden" des Lebens beendet werden muss, um so zukünftige Leiden zu verhindern und den Göttern ihr Spiel zu versauen. Um dieses Ziel zu erreichen waren ihm alle Mittel recht, sodass er sich entschloss einen Zauber zu wirken der alles Leben, sowie sein eigenes, vernichtet. Um diesen Zauber wirken zu können, muss er aber erstmal alle Länder der Aufgetauchten Welt erobern. Dafür ging er äußerst gnadenlos vor, da er der Meinung war, dass das Ziel den Weg heiligt. Als er starb erkannte er, dass sein Weg der Falsch war und freute sich das ihn jemand aufgehalten hat.

Vorgeschichte

Aster wurde im Land der Tage von einer Halbelfe geboren, die sich in einen Menschen verliebt hatte. Dies war zu damaligen Zeit nicht gern gesehen, sodass, als die Wahrheit mit seiner Geburt offenbart wurde, sein Vater getötet und seine Mutter als Dirne gebrandmarkt wurde. Als Aster drei Jahre alt war, wurde sein enormes Talent zur Magie entdeckt, weshalb er aus Angst mit seiner Mutter aus dem Land der Tage verbannt wurde. Eine neue Heimat fand er im Land der Nacht, wo er eine einsame Kindheit verbrachte, seine Ideale formte und erstmals in der Magie unterrichtet wurde. Nach zwei Jahren starb seine Mutter bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Grundherren.

Mit vierzehn Jahren wurde Aster zum Magier ernannt, was einen Rekord darstellt. Nun begann für ihn eine Zeit des studieren, wobei er erstmals auf die Idee stoß das in einem einzigen einheitlichen Reich kein Krieg herrschen würde. Mit sechzehn trat er dann in den Rat der Magier ein was auch ein Rekord darstellte. Die arbeit dort desillusionierte ihn, da seine großen Vorbilder meist nur Machthungrige alte Männer waren, denn das Allgemeinwohl egal waren. Auch seine Ideen von einer vereinten Aufgetauchten Welt wurden abgelehnt und als gefährlich angesehen. Etwas später lernte er dann Rais, die Tochter des Ratsmitglied Oren, kennen, in die er sich unsterblich verliebte. Als sie dann ein Paar wurden erlebte er die glücklichste Zeit seines Lebens. Als Oren schließlich dahinter kam, flippte er aus und sorgte dafür, dass Aster aus den Rat flog und eingekerkert wurde. Nachdem er seine Tochter gegen Aster aufgehetzt hatte, lies er ihn holen, damit sie ihn zurückweist und sein Herz bricht. Anschließend belegte er Aster mit einen Siegel, dem Siegel des Kindes, sodass er sein Leben lang wie ein Zwölfjähriger aussieht und sich keine Frau mehr in ihn verliebt. Vor den Rat erreichte er einen Prozess, in dem Aster zu Tode verurteilt wurde.

Bevor es jedoch zur Vollstreckung kam, floh er und begann seinen Plan die Aufgetauchte Welt unter einen Herrscher zu vereinigen, wofür er sich schwarzer Magie bediente und in seinen Laboratorien Kriegsbestien züchtete (z. B. Fammin, Schwarze Drachen und Feuervögel). Auch gierige Herrscher spannte er für seine Pläne ein und eroberte so auf einen Streich die halbe Aufgetauchte Welt, bevor er seine Verbündeten hinterging und selbst die Herrschaft übernahm. Zu dieser Zeit errichtete er auch im Großen Land seinen Herrschersitz aus Schwarzen Kristall und hörte eine Prophezeiung nach dem ein Shevrar geweihter Halbelf ihn stürzen würde, weshalb er sich entschloss die gesamte Rasse auszurotten. Nach einigen Jahren entschloss er sich Rais wiederzusehen, wofür er sie von Deinoforo zu sich bringen lies, doch diese verrannte sich immer weiter in ihren Hass, sodass er erkannte das von ihrer einstigen Liebe nicht übrig ist. Nachdem er ihr das Gedächtnis gelöscht hat, ließ er sie laufen.

Zu dieser Zeit erkannte er das alle Lebewesen nur für das Töten und den Hassen geboren wurden, um so die Götter zu unterhalten. Aus diesen Gründen entschloss er sich, alles Leben zu vernichten, um so Leid und Elend zu ersparen. Dafür erschuf er unter anderem die Gilde der Assassinen, den er vormachte er sei der Auserwählte Thenaars, um so fanatisch Anhänger zu erhalten.

Die Drachenkämpferin

In den ersten beiden Büchern der Drachenkämpferin-Trilogie kommt Aster nicht direkt vor, sondern wird nur als gesichtsloser Tyrann porträtiert, der immer wieder neue Schreckenstaten verübt und Leid über die Aufgetauchte Welt bringt.

Der Talisman der Macht

In diesen Buch wird Aster das erste mal tatsächlich dargestellt. So versucht er den Gefangenen Sennar, und später Nihal von der Richtigkeit seiner Handlungen zu überzeugen, damit sich diese ihm anschließen und helfen.

Dafür besucht er Sennar in seiner Zelle und stellt dar wie ähnlich sie sich doch sind und das er, Sennar, doch zu den gleichen Schlüssen kommen muss wie er. Da dies nicht der Fall ist und sich Sennar ihm niemals anschließen würde, entreißt er ihm mit Gewalt alle Informationen über die Freien Völker und lässt ihn zum sterben im Kerker zurück.

Als er später Nihal im Thronsaal begegnet, versucht er auch sie zuerst zu überzeugen ihm zu helfen, indem er ihr seine Lebensgeschichte erzählt. Als dies nicht klappt entschließt er sich ihren Willen zu brechen, indem er ihr erzählt er hätte Sennar getötet. Dies wäre auch fast geglückt, hätte ihn Nihal nicht in einen Anfall von Wut ihres Schwertes erstochen.

Die Schattenkämpferin

Das Erbe der Drachen

In der Schattenkämpferin-Trilogie wird Aster von der Gilde der Assassinen als Prophet Thenaars verehrt und man versucht alles um ihn wieder auferstehen zu lassen. Dafür wurde seine Seele aus den Jenseits gerufen und in eine Glaskugel gesperrt. Um vollständig aufzuerstehen benötigt er einen geeigneten Wirtskörper, sowie Zauberbücher aus seiner früheren Sammlung. Diese versucht die Gilde seit vielen Jahren aufzutreiben und zu vervollständigen.

Der Fluch der Assassinen

Als San als Wirtskörper in den Bau der Gilde geschafft wurde, wird zu Asters Auferstehung ein großes Fest vorbereitet. Da dieses unterbrochen wurde versucht der Oberste Wächter Yeshol seine Seele in sich aufzunehmen, wird aber von Sennar daran gehindert. Anschließend wird Asters Seele von Lonerin in den Talisman der Macht gezogen um sie wieder ins Jenseits zu schicken. Bei dieser Begegnung der Seelen wird deutlich, das Aster gar kein Interesse an seiner Wiederauferstehung hat, und die ganze Prozedur als Schmerzhaft und unangenehm empfindet, weshalb er sich freiwillig zurückschicken lässt.

Trivia

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